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Informelle Veranstaltung im Rahmen der Sommersitzung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Straßburg am Mittwoch, 22. Juni 2016

Verbreitung der Doppelresidenz in Europa vor dem Hintergrund der Entschließung 2079 (2015) des Europarates

Die Veranstaltung wurde unterstützt durch Françoise Hetto-Gaasch
Generalsekretariat - 28.06.2016 -

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Am 22. Juni 2016 veranstaltete der Internationale Rat für die Paritätische Doppelresidenz (ICSP) ein informelles Treffen – unterstützt durch Françoise Hetto-Gaasch, Initiatorin der Entschließung 2079 (2015) – mit Mitgliedern der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Straßburg zum Thema

Umsetzung der Doppelresidenz in Europa vor dem Hintergrund der Entschließung 2079 (2015) des Europarates

Die Sitzungssprache war Französisch.

Wien 22.10.2016

1. Fachtagung Doppelresidenz in Österreich

mit ausgezeichneten Fachleuten, sowie Eltern und jungen Erwachsenen, die über ihre Erfahrungen mit dem Modell berichten werden
Torsten Fabricius - 26.06.2016 -


Wien 22.10.2016
Seminar- und Veranstaltungszentrem CATAMARAN


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Achtung: bei der Teilnahmegebühr gibt es verschiedene Varianten

Für die Plattform Doppelresidenz
Pototschnig Anton
Obmann

Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2015

Lösungen für die rechtliche und psycho-soziale Umsetzung



Presseinformation

Lösungen für die rechtliche und psycho-soziale Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz (Wechselmodell)

Der Internationale Rat für die Paritätische Doppelresidenz e. V. (ICSP) unterstützt die Entschließung 2079 des Europarates zu Gleichstellung und gemeinsamer elterlicher Verantwortung

Bonn, 23. Dezember 2015. Vom 9.-11. Dezember 2015 trafen sich anlässlich der Internationalen Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz in Bonn ca. 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, familialen Professionen und Zivilgesellschaft aus 20 Ländern und 3 Kontinenten, um sich mit der rechtlichen und gesellschaftlichen Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz (Wechselmodell) für Familien nach Trennung und Scheidung der Eltern zu befassen.. Die Tagung wurde gemeinsam vom Präsidenten des Internationalen Rates für die Paritätische Doppelresidenz e. V. (International Council on Shared Parenting – ICSP), Prof. Dr. Edward Kruk, University of British Columbia (Kanada), und Prof. Dr. jur. Hildegund Sünderhauf, Evangelische Hochschule Nürnberg (Deutschland), geleitet.

Nach Aussage von Prof. Edward Kruk zeigte diese zweite internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz deutliche Fortschritte seit der ersten ICSP-Konferenz im Vorjahr. „Während sich die erste Konferenz darauf konzentrierte, die Kluft zwischen empirischen Erkenntnissen und gesellschaftlicher und rechtlicher Praxis zu überwinden, befasste sich die zweite Konferenz mit der Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz sowohl in der rechtlichen als auch in der psycho-sozialen Praxis. Wir beobachten derzeit auf internationaler Ebene einen bedeutenden Paradigmenwechsel in Richtung Akzeptanz der Paritätischen Doppelresidenz als sinnvollem, kindeswohlorientiertem Betreuungsarrangement. Die Zeit ist reif, die Paritätische Doppelresidenz konsequent weltweit umzusetzen und damit unserer Verantwortung für die betroffenen Kinder gerecht zu werden.“

Prof. Hildegund Sünderhauf, Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirates des ICSP, betonte: „Auf der Konferenz wurde deutlich, welch großer Umfang an positiven empirischen Befunden zur Paritätischen Doppelresidenz vorhanden ist. Sie bestätigen, dass diese Familienform Kindern nach Trennung und Scheidung ihrer Eltern in vielen Fällen helfen kann.“

Dr. Chantal Clot-Grangeat, klinische Psychologin und Vizepräsidentin des ICSP, bestätigte: „Die familialen Professionen sollten die Ergebnisse der empirischen Forschung in ihre tägliche Arbeit im Kontext von Trennung aufnehmen und die Chance einer Deeskalation familiärer Konflikte in einem frühen Stadium ermöglichen.“

Oliver Hunziker, Vizepräsident des ICSP und Vertreter der Zivilgesellschaft, stellte fest, dass „auf der Basis der jüngsten Entschließung 2079 des Europarates zur Gleichstellung und gemeinsamen elterlichen Verantwortung, auf der Konferenz vorgestellt durch die Initiatorin der Resolution, Françoise Hetto-Gaasch, Politiker aller Länder aktiv werden und ihre Gesetze entsprechend ändern sollten.“

Die nächste Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz wird voraussichtlich 2017 in Boston, USA, stattfinden.

Die Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2015 wurde gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Evangelischen Hochschule Nürnberg.

Kontakt:
Angela Hoffmeyer
Generalsekretärin
Internationaler Rat für die Paritätische Doppelresidenz (ICSP)
Tel.: +49-170-800 46 15
E-Mail: angela.hoffmeyer@twohomes.org
Website: www.twohomes.org

Anhang

Schlussfolgerungen der Konferenz

1. Die Paritätische Doppelresidenz (Wechselmodell) ist in der Forschung und in der juristischen und psychologischen Praxis als Betreuungsarrangement nach einer Trennung anerkannt, durch das die Entwicklung und das Wohlbefinden des Kindes bestmöglich gefördert werden können. Es besteht Konsens darüber, dass die Paritätische Doppelresidenz sowohl auf rechtlichem als auch auf psycho-sozialem Gebiet unverzüglich als Grundannahme umgesetzt werden sollte und dass dies von Berufs- und Fachverbänden vollständig befürwortet und unterstützt werden sollte.

2. Die Paritätische Doppelresidenz umfasst sowohl die gemeinsame elterliche Sorge (Entscheidungsbefugnisse) von Vätern und Müttern als auch ihre gemeinsame elterliche Verantwortung für die Erziehung und das Wohlergehen der Kinder im Alltag unter Berücksichtigung des Alters und des Entwicklungsstandes der Kinder. Es besteht Konsens darüber, dass die Paritätische Doppelresidenz, einschließlich der Annahme gemeinsamer Verantwortung und gemeinsamer Rechte von getrennt lebenden Vätern und Müttern hinsichtlich der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder, zur rechtlichen Umsetzung in der Gesetzgebung zu verankern ist.

3. Die Paritätische Doppelresidenz ist als das wirksamste Mittel sowohl zur Verringerung von „Hochstrittigkeit“ von Eltern als auch zur Verhinderung erstmalig auftretender familiärer Gewalt anerkannt. Es besteht Konsens darüber, dass das Ziel der rechtlichen und psycho-sozialen Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz als einer Grundannahme die Eindämmung des Elternkonfliktes nach der Trennung ist. Es besteht weiterhin Konsens darüber, dass die rechtliche und psycho-soziale Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz als einer Grundannahme insbesondere für „hochstrittige“ Familien zu fördern ist und dass dies von Berufs- und Fachverbänden vollständig befürwortet und unterstützt werden sollte.

4. Es besteht Konsens darüber, dass die vorstehenden Punkte für die Mehrheit von Kindern und Familien gelten, aber nicht bei erwiesener familiärer Gewalt oder erwiesenem Kindesmissbrauch. In solchen Fällen sollte die Grundannahme der Paritätischen Doppelresidenz widerlegbar sein. Es besteht Konsens darüber, dass zukünftige Forschungsaktivitäten zur Paritätischen Doppelresidenz vorrangig auf die Beziehung zwischen elterlicher Sorge und familiärer Gewalt, einschließlich Kindesmisshandlung in all seinen Formen, ausgerichtet werden sollten. Es besteht weiterhin Konsens darüber, dass sowohl für die Wissenschaft als auch für die juristischen und psychologischen Berufe eine Priorität in der Entwicklung von Rechtsvorschriften und von Leitlinien für die Praxis bezüglich Schutzmaßnahmen für Fälle von erwiesener familiärer Gewalt liegen sollte.

5. Es sind zunehmende Belege dafür vorhanden, dass durch die Paritätische Doppelresidenz Eltern-Kind-Entfremdung in Trennungsfamilien sowohl verhindert werden als auch, sofern sie bereits eingetreten ist, behoben werden kann. Es besteht Konsens darüber, dass die Durchführbarkeit einer rechtlichen Grundannahme der Paritätischen Doppelresidenz in Fällen von Eltern-Kind-Entfremdung weiter untersucht werden muss.

6. Psychologische Beratung und Mediation tragen wesentlich zum Gelingen der Paritätischen Doppelresidenz bei. Es besteht Konsens darüber, dass ein erreichbares Netz von Familienberatungsstellen mit dem Angebot einer Familienmediation sowie andere geeignete Unterstützungsleistungen entscheidende Bestandteile aller Bemühungen zur gesetzgeberischen und psycho-sozialen Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz sind. Wir rufen die Regierungen dazu auf, solche Netze als notwendige Ergänzung zur Einführung einer rechtlichen Grundannahme der Paritätischen Doppelresidenz einzurichten.

7. Wir fordern die Mitgliedstaaten des Europarates dazu auf, die Entschließung des Europarates vom 2. Oktober 2015 vollständig zu übernehmen. Insbesondere fordern wir die Mitgliedstaaten dazu auf, die folgenden Bestimmungen umzusetzen:
5.5 Einführung des Grundsatzes der Doppelresidenz nach einer Trennung in ihren Gesetzen.
5.9 Förderung und Entwicklung der Mediation im Rahmen von Gerichtsverfahren in familienrechtlichen Angelegenheiten, an denen Kinder beteiligt sind.

Internationale Konferenz Zur Paritätischen Doppelresidenz 2015 / Presseinformation 20151223 (PDF)



Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2014



Presseinformation

Brücken schlagen zwischen empirischen Erkenntnissen und gesellschaftlicher und rechtlicher Praxis

Interdisziplinäre, kindzentrierte Lösungen für Kinder getrennt lebender Eltern


Bonn, 28. Juli 2014.
„Die Kluft zwischen empirischen Erkenntnissen und gesellschaftlicher und rechtlicher Praxis überwinden“ – so lautete das Thema der ersten Internationalen Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz in Deutschland.

Vom 9. bis 11. Juli 2014 trafen sich erstmals Vertreter(innen) aus der Wissenschaft, aus den familialen Professionen und der engagierten Zivilgesellschaft auf internationaler und interdisziplinärer Ebene im Wissenschaftszentrum Bonn, um sich mit dem Betreuungsmodell der Paritätischen Doppelresidenz (Wechselmodell) zu befassen. Die Tagung wurde gemeinsam vom Präsidenten des Internationalen Rates für die Paritätische Doppelresidenz e. V. (International Council on Shared Parenting – ICSP), Prof. Dr. Edward Kruk, University of British Columbia (Kanada), und der Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates der Konferenz, Prof. Dr. jur. Hildegund Sünderhauf, Evangelische Hochschule Nürnberg (Deutschland) geleitet.

Nach umfassender Erörterung und Diskussionen über weite Spektren an Themen und Perspektiven zur Paritätischen Doppelresidenz wurden die Konferenzergebnisse, bestehend aus 6 wesentlichen Punkten, vorgestellt. „Die Paritätische Doppelresidenz, die nach unserer Definition sowohl die rechtliche gemeinsame elterliche Sorge als auch die konkret praktizierte gemeinsame elterliche Verantwortung im Alltag umfasst, ist ein sinnvolles Betreuungsmodell nach Trennung/Scheidung, das in vielen Fällen dem Kindeswohl am ehesten entspricht. Dies trifft für die Mehrheit der Kinder und Familien zu“, betonte Prof. Sünderhauf, „daher sollte zumindest die Möglichkeit einer Anordnung der Paritätischen Doppelresidenz in das nationale Familienrecht aufgenommen werden, auch für Fälle, in denen ein Elternteil dagegen ist, nicht jedoch im Falle nachgewiesener häuslicher Gewalt und Kindesmisshandlung.“ „Unabhängig davon“, unterstrich Prof. Kruk, „ist ein funktionierendes Netzwerk von Familienberatungszentren, in denen Mediation und weitere Hilfeleistungen angeboten werden, zwingend notwendig, um die Paritätische Doppelresidenz in der Familienrechtspraxis zu etablieren, und eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Umsetzung von Wechselmodell-Arrangements.“ Die Konferenzergebnisse können auf der Konferenzwebsite nachgelesen werden:

http://twohomes.org/conferenceconclusions_2014

Der ICSP hat sich zum Ziel gesetzt, jährliche Konferenzen auszurichten. Die nächste Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz wird vom 28 bis 30. Mai 2015 wiederum in Bonn stattfinden

Die Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2014 wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Evangelischen Hochschule Nürnberg, der Stadt Bonn und der Bonn Rhein Sieg Touristik GmbH, sowie von Joe Sorge, Dr. Ned Holstein und der National Parents Organization (USA).

Kontakt:
Angela Hoffmeyer
Generalsekretärin
Internationaler Rat für die Paritätische Doppelresidenz (ICSP)
Tel.: +49-170-800 46 15
E-Mail: angela.hoffmeyer@twohomes.org
Website: www.twohomes.org

Internationale Konferenz Zur Paritätischen Doppelresidenz 2014 Presseinformation 20140728


Presseinformation

Erste internationale Organisation zu Forschung und Praxis der Paritätischen Doppelresidenz als kindeswohlorientierter Lösung gegründet

Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2014 in Bonn am 9.-11. Juli 2014


Bonn, 27. Februar 2014.
Vor dem Hintergrund des alarmierenden Anstiegs von psychosozialen Problemen und Entwicklungsstörungen bei Kindern getrennt lebender Eltern trafen sich am 21.-23. Februar 2014 in Bonn, Deutschland, 26 führende Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, familialen Professionen und Zivilgesellschaft, um eine neue internationale Organisation zu gründen, die sich der Forschung und Praxis der Paritätischen Doppelresidenz (Wechselmodell) als gangbarer und förderlicher Lösung für Kinder widmet.

Die neue Vereinigung führt den Namen Internationaler Rat für die Paritätische Doppelresidenz (International Council on Shared Parenting – ICSP). Paritätische Doppelresidenz bedeutet gleichwertige, abwechselnde Betreuung von Kindern durch ihre getrennt lebenden Eltern. Der Zweck der Vereinigung besteht zum einen in der Verbreitung und Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Rechte („Kindeswohl“) von Kindern getrennt lebender Eltern und zum anderen in der Formulierung von Empfehlungen zur Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Praxis auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.

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left to right: Yannis Paparigopoulos, Vittorio Vezzetti, Hildegund Sünderhauf, Jan Piet de Man, Angela Hoffmeyer, Josef Mohr, Giovanni Paolucci, Malin Bergström, Chantal Clot-Grangeat, Ned Holstein, Peter Tromp, Edward Kruk, Oliver Hunziker
Als Präsident der neuen Vereinigung wurde einstimmig Prof. Dr. Edward Kruk, University of British Columbia (Kanada), gewählt. Prof. Dr. Kruk erklärte: „Der ICSP ist die einzige internationale wissenschaftlich ausgerichtete Vereinigung, die sich auf das boomende Modell der Paritätischen Doppelresidenz konzentriert. Wir tragen umfassende aktuelle Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen der Paritätischen Doppelresidenz auf Kinder und Eltern zusammen und streben im Hinblick auf das Wohl der Kinder die Einbeziehung dieser wissenschaftlichen Daten in das Familienrecht, die Familienpolitik und die berufliche Praxis an.“


Die stellvertretende Präsidentin Dr. Chantal Clot-Grangeat, Chambéry (Frankreich), sagte: “Unser Ziel ist es, Lösungen zur Minderung der Probleme von Kindern durch das Auseinanderbrechen ihrer Familie zu finden, die in verringertem Selbstwertgefühl, Depressionen und möglicher Eltern-Kind-Entfremdung sowie in schulischem Versagen, Drogenmissbrauch und Kriminalität bestehen.“

Als erste größere Veranstaltung wird der ICSP die Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2014 vom 9.-11. Juli 2014 im Wissenschaftszentrum Bonn durchführen. Diese interdisziplinäre Konferenz zum Thema „Die Kluft zwischen empirischen Erkenntnissen und gesellschaftlicher und rechtlicher Praxis überwinden“ wird Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedensten Ländern der Welt zusammenbringen. Um einen eingehenden internationalen Austausch zu erleichtern, wird eine Simultanübersetzung in englischer, französischer und deutscher Sprache angeboten werden.

Kontakt:
Angela Hoffmeyer
Generalsekretärin
Internationaler Rat für die Paritätische Doppelresidenz (ICSP)
Tel.: +49-170-800 46 15
E-Mail: angela.hoffmeyer@twohomes.org
Website: www.twohomes.org

Presseinformation Internationaler Rat für die Paritätische Doppelresidenz (pdf)


Aargauer Zeitung

Die Schweiz will das Modell der alternierenden Obhut stärken – Väter übernehmen dabei mindestens ein Drittel der Betreuung. Studien belegen, dass diese Lösung Kinder gesünder und glücklicher aufwachsen lässt.

Die Presse.com

Gesetz versagt, wenn Eltern Kinder gleichteilig betreuen

Die Novelle des Familienrechts ging auf Fälle, die in der Praxis durchaus vorkommen, nicht ein.
Redaktion - 29.12.2013 -

Wien. Nicht selten überholt die Realität das Gesetz und nicht selten müssen die Gerichte auf diese Änderungen im täglichen Leben reagieren. Dies gilt insbesondere für das Familienrecht.

Der Gesetzgeber hielt im Kindschafts- und Namensrechtsänderungsgesetz 2013 an der Festlegung eines Haushaltes, in dem das Kind im Falle der Trennung der Eltern hauptsächlich betreut wird, fest. Geändert hat sich lediglich der Terminus. Davor sprach das Gesetz von der Bestimmung eines hauptsächlichen Aufenthalts. Kein Eingang in die umfangreiche Novelle fand somit das Wechselmodell (Doppelresidenz-Modell), das grundsätzlich eine gleichteilige Aufteilung der Betreuung des Kindes vorsieht. Auch die Eltern eines unehelichen Kindes, die nicht in häuslicher Gemeinschaft leben, müssen festlegen, bei welchem Elternteil sich das Kind hauptsächlich aufhalten bzw. betreut werden soll.

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solothurnerzeitung.ch

Geschiedene Väter fühlen sich von Behörden oft im Stich gelassen

Wer nach einer Scheidung die Oberhand hat, hat die Macht über das Kind.
Redaktion - 22.12.2013 -

Aktuell zögern manche Anwälte, die bei einer Scheidung die Väterseite vertreten, das Verfahren hinaus. Denn Mitte 2014 tritt das gemeinsame Sorgerecht als Regelfall nach einer Trennung oder Scheidung in Kraft.

Nach geltendem Recht erhält in der Regel die Mutter die alleinige Sorge. Männer setzen grosse Hoffnungen in die Gesetzesrevision. Indes: Teilen sich Vater und Mutter nach dem Auseinandergehen als Paar die Sorge für ihr Kind, heisst dies nicht, dass der Vater auch automatisch zu seinem Recht kommt.

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salto - das nachrichten- und communityportal für südtirol

Väter aktiv fragt: Welche Rechte für Getrennte und Geschiedene?

Gesellschaft/Familie/ Aus dem Blog von: Michael Bockhorni
Redaktion - 23.11.2013 -

Für die Väter (und deren Verwandten) von ca. 15.000 Kinder nach Trennung und Scheidung ist es wichtig zu wissen, was sie in der nächsten Legislaturperiode von den Parteien erwarten können. Väter aktiv stellt Fragen - an die Südtiroler Parteien.

Ein Scheidungspaar lebt das Nestmodell

Kinder bleiben, Eltern wechseln

Beitrag von Bayern Radio 2 am 29.10.2013
Redaktion - 20.11.2013 -

Kinder leiden am meisten unter einer Scheidung. Das Nestmodell kann das verhindern. Die Kinder wohnen nach wie vor in der gleichen Wohnung, die Eltern wechseln sich ab. Schöne Theorie? Bei Familie Ritter-Miralles funktioniert es.

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