Lade...
 

Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2015

Lösungen für die rechtliche und psycho-soziale Umsetzung

Bonn, Deutschland, 9.-11. Dezember 2015


Vielen Dank allen Teilnehmern und alles Gute bis zur nächsten Konferenz 2017!



Programm (Stand 2015-12-07)

Schlussfolgerungen der Konferenz

1. Die Paritätische Doppelresidenz (Wechselmodell) ist in der Forschung und in der juristischen und psychologischen Praxis als Betreuungsarrangement nach einer Trennung anerkannt, durch das die Entwicklung und das Wohlbefinden des Kindes bestmöglich gefördert werden können. Es besteht Konsens darüber, dass die Paritätische Doppelresidenz sowohl auf rechtlichem als auch auf psycho-sozialem Gebiet unverzüglich als Grundannahme umgesetzt werden sollte und dass dies von Berufs- und Fachverbänden vollständig befürwortet und unterstützt werden sollte.

2. Die Paritätische Doppelresidenz umfasst sowohl die gemeinsame elterliche Sorge (Entscheidungsbefugnisse) von Vätern und Müttern als auch ihre gemeinsame elterliche Verantwortung für die Erziehung und das Wohlergehen der Kinder im Alltag unter Berücksichtigung des Alters und des Entwicklungsstandes der Kinder. Es besteht Konsens darüber, dass die Paritätische Doppelresidenz, einschließlich der Annahme gemeinsamer Verantwortung und gemeinsamer Rechte von getrennt lebenden Vätern und Müttern hinsichtlich der Erziehung und Betreuung ihrer Kinder, zur rechtlichen Umsetzung in der Gesetzgebung zu verankern ist.

3. Die Paritätische Doppelresidenz ist als das wirksamste Mittel sowohl zur Verringerung von „Hochstrittigkeit“ von Eltern als auch zur Verhinderung erstmalig auftretender familiärer Gewalt anerkannt. Es besteht Konsens darüber, dass das Ziel der rechtlichen und psycho-sozialen Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz als einer Grundannahme die Eindämmung des Elternkonfliktes nach der Trennung ist. Es besteht weiterhin Konsens darüber, dass die rechtliche und psycho-soziale Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz als einer Grundannahme insbesondere für „hochstrittige“ Familien zu fördern ist und dass dies von Berufs- und Fachverbänden vollständig befürwortet und unterstützt werden sollte.

4. Es besteht Konsens darüber, dass die vorstehenden Punkte für die Mehrheit von Kindern und Familien gelten, aber nicht bei erwiesener familiärer Gewalt oder erwiesenem Kindesmissbrauch. In solchen Fällen sollte die Grundannahme der Paritätischen Doppelresidenz widerlegbar sein. Es besteht Konsens darüber, dass zukünftige Forschungsaktivitäten zur Paritätischen Doppelresidenz vorrangig auf die Beziehung zwischen elterlicher Sorge und familiärer Gewalt, einschließlich Kindesmisshandlung in all seinen Formen, ausgerichtet werden sollten. Es besteht weiterhin Konsens darüber, dass sowohl für die Wissenschaft als auch für die juristischen und psychologischen Berufe eine Priorität in der Entwicklung von Rechtsvorschriften und von Leitlinien für die Praxis bezüglich Schutzmaßnahmen für Fälle von erwiesener familiärer Gewalt liegen sollte.

5. Es sind zunehmende Belege dafür vorhanden, dass durch die Paritätische Doppelresidenz Eltern-Kind-Entfremdung in Trennungsfamilien sowohl verhindert werden als auch, sofern sie bereits eingetreten ist, behoben werden kann. Es besteht Konsens darüber, dass die Durchführbarkeit einer rechtlichen Grundannahme der Paritätischen Doppelresidenz in Fällen von Eltern-Kind-Entfremdung weiter untersucht werden muss.

6. Psychologische Beratung und Mediation tragen wesentlich zum Gelingen der Paritätischen Doppelresidenz bei. Es besteht Konsens darüber, dass ein erreichbares Netz von Familienberatungsstellen mit dem Angebot einer Familienmediation sowie andere geeignete Unterstützungsleistungen entscheidende Bestandteile aller Bemühungen zur gesetzgeberischen und psycho-sozialen Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz sind. Wir rufen die Regierungen dazu auf, solche Netze als notwendige Ergänzung zur Einführung einer rechtlichen Grundannahme der Paritätischen Doppelresidenz einzurichten.

7. Wir fordern die Mitgliedstaaten des Europarates dazu auf, die Entschließung des Europarates vom 2. Oktober 2015 vollständig zu übernehmen. Insbesondere fordern wir die Mitgliedstaaten dazu auf, die folgenden Bestimmungen umzusetzen:
5.5 Einführung des Grundsatzes der Doppelresidenz nach einer Trennung in ihren Gesetzen.
5.9 Förderung und Entwicklung der Mediation im Rahmen von Gerichtsverfahren in familienrechtlichen Angelegenheiten, an denen Kinder beteiligt sind.


Vierte Ankündigung

Stand: 5. November 2015

Zusätzlicher Plenarvortrag: Françoise Hetto-Gaasch zu "Gleichberechtigung und gemeinsame elterliche Verantwortung: die Rolle der Väter" (am 2. Oktober 2015 verabschiedete Resolution 2079 des Europarates)

Jetzt anmelden: Nutzen Sie den Frühbuchertarif von 290,- € (statt dem regulären Teilnahmebeitrag von 320 €,-) für Ihre Teilnahme an der Internationalen Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2015. Der Frühbuchertarif wurde bis einschließlich 9. November 2015 verlängert (die Anzahl der Plätze ist begrenzt).

Bitte beachten Sie auch, dass Sie bei einer Buchung von mindestens zwei Übernachtungen am Veranstaltungsort noch von einer zusätzlichen Ermäßigung von bis zu 20 € profitieren können.

Hier können Sie das vorläufige Konferenzprogramm ansehen
oder herunterladen

Kontakt:
Angela Hoffmeyer, Generalsekretärin
Tel.: +49-170-800 46 15
E-Mail: conference at twohomes.org


Dritte Ankündigung

Stand: 16. September 2015

JETZT ANMELDEN: Nutzen Sie den Frühbuchertarif von 290,- € (statt dem regulären Teilnahmebeitrag von 320 €,-) für Ihre Teilnahme an der Internationalen Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2015. Der Frühbuchertarif gilt bei einer Registrierung bis einschließlich 2. November 2015 (die Anzahl der Plätze ist begrenzt).

Bitte beachten Sie auch, dass Sie bei einer Buchung von mindestens zwei Übernachtungen am Veranstaltungsort bis zum 22. September 2015 von einer zusätzlichen Ermäßigung von bis zu 20 € profitieren können.

Die Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2015 findet am 9.-11. Dezember 2015 in Bonn, Deutschland, statt. An die erste internationale Konferenz im Juli 2014 anknüpfend, kommen Fachleute aus verschiedensten Ländern der Welt aus der Wissenschaft und den an der Lösung von Familienkonflikten beteiligten Fachprofessionen sowie von einschlägigen NGOs im Gustav-Stresemann-Institut (GSI) in Bonn zusammen, um ihre Forschungsaktivitäten zu präsentieren und über Lösungen für die rechtliche und psycho-soziale Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz (Wechselmodell) im Interesse von Kindern getrennt lebender Eltern zu diskutieren.

Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Präsidenten des Internationalen Rates für die Paritätische Doppelresidenz e. V. (International Council on Shared Parenting / ICSP), Prof. Edward Kruk, MSW, PhD, University of British Columbia, Kanada, und der Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates des ICSP, Prof. Dr. Hildegund Sünderhauf, Evangelische Hochschule Nürnberg, geleitet.

Der Internationale Rat für die Paritätische Doppelresidenz e. V. ist eine internationale Vereinigung, die Vertreterinnen und Vertreter aus den Sektoren Wissenschaft, familiale Professionen und Zivilgesellschaft zusammenführt. Zweck des Vereins ist erstens die Verbreitung und Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Rechte („Kindeswohl“) von Kindern getrennt lebender Eltern und zweitens die Formulierung von Empfehlungen zur Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Praxis auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Hier können Sie das vorläufige Konferenzprogramm ansehen
oder herunterladen

Kontakt:
Angela Hoffmeyer, Generalsekretärin
Tel.: +49-170-800 46 15
E-Mail: conference at twohomes.org


Zweite Ankündigung

Stand: 21. August 2015


Die Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2015 findet am 9.-11. Dezember 2015 in Bonn, Deutschland, statt. An die erste internationale Konferenz im Juli 2014 anknüpfend, kommen Fachleute aus verschiedensten Ländern der Welt aus der Wissenschaft und den an der Lösung von Familienkonflikten beteiligten Fachprofessionen sowie von einschlägigen NGOs im Gustav-Stresemann-Institut (GSI) in Bonn zusammen, um ihre Forschungsaktivitäten zu präsentieren und über Lösungen für die rechtliche und psycho-soziale Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz (Wechselmodell) im Interesse von Kindern getrennt lebender Eltern zu diskutieren.

Die Konferenzsprache ist Englisch, eine Simultanübersetzung in Englisch, Französisch und Deutsch wird für alle Plenarsitzungen und einen Teil der Workshop-Vorträge angeboten.

Die Veranstaltung wird gemeinsam vom Präsidenten des Internationalen Rates für die Paritätische Doppelresidenz e. V. (International Council on Shared Parenting / ICSP), Prof. Edward Kruk, MSW, PhD, University of British Columbia, Kanada, und der Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirates des ICSP, Prof. Dr. Hildegund Sünderhauf, Evangelische Hochschule Nürnberg, geleitet.

Der Internationale Rat für die Paritätische Doppelresidenz e. V. ist eine internationale Vereinigung, die Vertreterinnen und Vertreter aus den Sektoren Wissenschaft, familiale Professionen und Zivilgesellschaft zusammenführt. Zweck des Vereins ist erstens die Verbreitung und Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Rechte („Kindeswohl“) von Kindern getrennt lebender Eltern und zweitens die Formulierung von Empfehlungen zur Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Praxis auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Der Anmeldebeginn – einschließlich eines Sonderangebotes für die Übernachtung am Veranstaltungsort – ist für spätestens Mitte September 2015 geplant.

Hier können Sie das vorläufige Konferenzprogramm ansehen
oder herunterladen

Kontakt:
Angela Hoffmeyer, Generalsekretärin
Tel.: +49-170-800 46 15
E-Mail: conference at twohomes.org



Erste Ankündigung und Call for Papers

Status: 08. August 2015


Die Internationale Konferenz zur Paritätischen Doppelresidenz 2015 wird am 09.-11. Dezember 2015 Teilnehmer(innen) aus verschiedensten Ländern der Welt im Gustav-Stresemann-Institut (GSI) in Bonn zusammenbringen, um über bewährte Lösungen für die rechtliche und psycho-soziale Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz (Wechselmodell) im Interesse von Kindern getrennt lebender Eltern zu diskutieren. Dies beinhaltet die folgenden Themenschwerpunkte:

  • Rechtliche Voraussetzungen für die Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz unter verschiedenen rechtlichen und kulturellen Rahmenbedingungen
  • Ausarbeitung von Modell-Elternvereinbarungen zur Paritätischen Doppelresidenz
  • Ausbildungsprogramme zur Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz
  • Begleitung der Eltern bei der Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz
  • Die Rolle der Familienmediation bei der Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz
  • Bewährte Lösungen zur Reduzierung von Hochstrittigkeit und familiärer Gewalt


Der Internationale Rat für die Paritätische Doppelresidenz e. V. ist eine internationale Vereinigung, die Vertreterinnen und Vertreter aus den Sektoren Wissenschaft, familiale Professionen und Zivilgesellschaft zusammenführt. Zweck des Vereins ist erstens die Verbreitung und Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Bedürfnisse und Rechte („Kindeswohl“) von Kindern getrennt lebender Eltern und zweitens die Formulierung von Empfehlungen zur Umsetzung der Paritätischen Doppelresidenz in Gesetzgebung, Rechtsprechung und Praxis auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Die erste Internationale Konferenz des ICSP zur Paritätischen Doppelresidenz fand am 9.-11. Juli 2014 in Bonn statt. Die Konferenzergebnisse sind auf der Konferenzwebsite verfügbar.


Sprache umstellen